Heizen mit Holz stellt Grundversorgung sicher

Melanie Kiewel • 10. Januar 2026

Wärmeversorgung im privaten Haushalt: Gute Gründe für den Einsatz von Brennholz

Grundsätzlich kann niemand ausschließen, dass es während der Heizperiode zu Stromausfällen kommt und dadurch auch die Zentralheizung oder die Wärmepumpe aussetzt. Vor diesem Hintergrund empfiehlt sich die Anschaffung eines Kaminofens für den Wohnraum, da das Heizen mit festen Brennstoffen unabhängig von der Versorgung über öffentliche Strom- oder Gasnetze macht. Darauf weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin.




Mit dem Holzfeuer bleibt die Wohnung warm

Fällt einmal der Strom aus, ist in der Regel auch die Heizungsanlage betroffen, sodass Wohnräume schnell auskühlen. Mit einem holzbefeuerten Ofen heizt man hingegen unabhängig. Zudem können je nach Gerät auch warme Speisen zubereitet werden, da auch Kaminöfen mit einem Backfach oder einem Kochfeld angeboten werden. Eine Holzfeuerstätte kann überall dort angeschlossen werden, wo ein freier, geeigneter Schornsteinzug vorhanden ist.

Im Rahmen der Planung sollten Sie zunächst uns, Feuerhaus Kiewel, als Kaminbauer hinzuziehen. Feuerhaus Kiewel berät zur Auswahl und Auslegung der Feuerstätte und klärt die technischen Voraussetzungen. Anschließend wird der zuständige Schornsteinfeger eingebunden, der prüft, ob der vorhandene Schornstein geeignet ist oder ob Anpassungen erforderlich sind. Nach dem Einbau kontrolliert er die sichere Abführung der Abgase und erteilt die Betriebserlaubnis.


Die richtige Heizleistung wählen

Um ein Überheizen zu vermeiden, sollte die Heizleistung immer auf den Wärmebedarf des Hauses bzw. der Wohnung abgestimmt sein. Grundlage für die Berechnung sind die Wohnfläche, die Gebäudeart und die Wärmedämmung. Für gut gedämmte Gebäude stehen Geräte mit geringerer Leistung oder Wärmespeicher zur Verfügung.


Brennstoffqualität und Lagerung

Ofenfertiges Kaminholz und Holzpellets sind im örtlichen Brennholzhandel sowie in Baumärkten erhältlich. Alternativ können auch genormte Holzbriketts eingesetzt werden, die sich platzsparend lagern lassen und eine gleichmäßige Wärmeabgabe ermöglichen.


Fazit: Mit passender Planung, der richtigen Technik und dem geeigneten Brennstoff steht einem Kaminfeuer nichts im Wege – gerade in der kalten Jahreszeit. Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit durch den regional verfügbaren Brennstoff Holz machen diese Form der Wärmeversorgung für viele Haushalte immer attraktiver.


Text: HKI / Feuerhaus Kiewel